Bedeutung: grimmiger Zwerg / Lied / Sänger
Spitznamen: Zwerg, verdammter Zwerg
Clan: Clan des Durin, ein Clan von Goldschmieden
Wohnort: Der goldene Hahn in Lur würde dem am nächsten kommen
Rasse: Zwerg
Alter: 120
Familienstand: verlobt (hoffentlich), Keine Kinder
Geburtstag: 04.08., Tag des Karneols.
Größe: 85 kg
Augen: grün-braun
Haarfarbe: braun
Hintergrundgeschichte:
Dvalinn wurde als jüngster Sohn Belarils und Dorns geboren. Wie in seiner Familie üblich erlernte er nach einer schulischen Ausbildung das Goldschmiedehandwerk. Er bewies durchschnittliches Talent. Auch die Grundzüge der Verarbeitung von anderen Metallen und Ausbesserungsarbeiten an Rüstungen und Waffen lernte er in der väterlichen Schmiede.
Als er mit dreißig Jahren seine Axtleite hatte, trat er eine Grundausbildung mit Rüstung und Waffen in der nicht weit entfernten Mine Grubach-Zâram an. Der Kampf erfreute ihn und er bewies er großen Mut und suchte sich stets einen Platz nahe am Feind. In unübersichtlichen Situationen, wie Schneestürmen, wandelte sich sein Mut in selbstzerstörerische Raserei.
Länger als nötig lernte er an der zwergischen Kriegsaxt und erwarb einigen Ruhm als Bezwinger von mehreren der gefürchteten Schneemenschen.
Zurück in Khazad Sosnojask half er insbesondere bei der Überwachung der Materialtransporte. Für die Anfertigung von filigranen Schmuckstücken fehlte es ihm meistens an der nötigen Geduld, doch arbeitete er seinem Bruder Argam, dessen Stärke die Feinheiten waren, zu. Zusammen konnten sie schöne Schmuckstücke in kürzester Zeit herstellen.
Durch einen "Zwischenfall" in der Mine war Dvalinn gezwungen die Mine Khazad Sosnojask, sowie den Minenverbund mit Khazad Torschok und Grubach-Zâram zu verlassen.
Anstatt sich in den weiter südlich gelegenen Minen niederzulassen, entschied sich Dvalinn dafür die Reiche der Menschen zu bereisen und seine Kampfkraft für Gold zur Verfügung zu stellen. Trotz kleinerer Aufträge, wie der Beseitigung einiger Räuber, verbrauchte er sein Vermögen relativ schnell. In der Menschenwelt nutzte er besonders die Schänken ausgiebig und lernte viel über die Trinkkultur der Menschen. Relativ ziellos führte ihn sein Weg in den Süden und schließlich landete er in der Handelsstadt Lur, da diese Arbeit versprach.
Familie:
(Bild vom Stammbaum)
Seine Eltern sind Dorn und Belaril (aus dem Stamme Hurgins). Seine Geschwister Durin, Duregar, Dunhilda, Argam.
Charakter:
Absolut liebenswürdig.
Wie alle am Tag des Karneols (04. 08) geborene ist sein Wesen durch Kontraste und Extreme geprägt. Sein Selbstbild schwankt stark zwischen einem starken Selbstwertgefühl, welches sich weigert Befehle anzunehmen und einen Platz im Zentrum des Geschehens beansprucht, und unerreichbar hohen Ansprüchen an die eigene Person. Er neigt dazu fremden Personen sehr skeptisch und beinahe feindselig gegenüber zu stehen. Schon durch wenige gewechselte Worte kann er bereit sein seine Skepsis abzulegen. Personen die er als seine Freunde ansieht würde er jedoch ohne Zögern mit seinem Leben beschützen. Taktische Winkelzüge und diplomatische Feinheiten sind ihm ebenso fremd wie unangenehm. Ihm sind seine Schwächen im Kontakt mit anderen Personen bewusst, was ihn schnell unsicher werden lässt. Andere Lebewesen zu durchschauen und hinter ihre Maske zu sehen ist ihm beinahe unmöglich.
Wer einmal seinen Stolz verletzt und seinen Zorn auf sich zieht hat sich nicht nur einen Feind für das Leben, sondern sogar für das Leben zukünftiger Generationen, gesichert.
Materielle Dinge sind für ihn von hoher Bedeutung: Er nimmt gerne, gibt aber mindestens ebenso gerne. Er schwankt zwischen den Extremen von Geiz und Großzügigkeit. Ein Mittelmaß ist seinem Charakter oft fremd.
Ziele:
- Ein sesshaftes Leben mit eigener Goldschmiede und Frau.- Macht und Reichtum um es denen zu zeigen, die ihn aus der Mine geschmissen haben.
Ängste:
- Diejenigen nicht beschützen zu können, die ihm wichtig sind.
- Als Versager zu seiner Mine/Familie zurückkehren zu müssen.
- Er fürchtet sich vor Situationen die er nicht überblicken kann und vor Gegnern die er nicht sehen kann. Dvalinn kämpft lieber gegen hundert Orks die vor ihm stehen als gegen einen Elfen der sich vor ihm versteckt. Orte an denen er keinen Überblick hat, ängstigen ihn sehr und er versucht dann alles um diese Situation schnellstmöglich zu beenden, auch wenn er das als eine schlechte Idee identifizieren kann.


