Topographisches

Hier soll es demnächst Informationen zu Orten, Landschaften und dergleichen geben, die die Charaktere besucht haben.

Lur
Bei der Ortschaft Lur handelt es sich um einen kleinen Marktflecken ein paar Wegstunden nordöstlich der großen Kreuzung der beiden wichtigsten Handelsstraßen der Reiche. Lur gehört scheinbar keinem Fürstentum an, auch wenn es geographisch entweder Malfori oder Ragnaron zuzuschlagen wäre. Den Ärger, die Grenze festzulegen, ist die kleine Siedlung aber wohl nicht wert. Immerhin besteht Lur nur aus einer Ansammlung von vielleicht einem Dutzend Häusern, die sich innerhalb einer hölzernen Palisade zusammenkauern. Eine Freifläche für Märkte und Feste mit einem allgemein zugänglichen Brunnen vervollständigt das Bild des auf einer Rodung im Wald gelegenen Dorfes. Die wichtigsten Gebäude sind die Taverne "Zum Goldenen Hahn" und Gunnars Schmiede.

Entfernung nach...
-> Ravensloft: 3 Tage
-> Verlest:
-> Thorndorf: zwischen 1 und 2 Tagen (Straße/querfeldein)
-> Malfori: je nach Straßenlage und Wetter 5-7 Tage
-> Bergheim:

Bergheim

Malfori - Schloss
Der Fürstensitz des Hauses von Malfori. Die weitläufige Anlage erstreckt sich auf einem flachen Hügel über der gleichnamigen Ortschaft. Das Schloss selbst ist über Generationen hinweg erbaut und erweitert worden, verschiedene Baustile geben den einzelnen Flügeln einen eigenen Charakter. Berühmt ist die Anlage für den Rosengarten, der sie umgibt. Die Blutrosen sind gleichzeitig das Wappen des Fürstentums. Es heißt, sie hätten ihre Färbung und ihren Namen daher, dass in alten Zeiten der Garten tatsächlich mit dem Blut der Feinde gegossen worden sei. Fakt ist, dass das Schloss alt ist und dass die heutigen Mauern auf älteren Substrukturen liegen, die tief in die Erde hineinreichen.

Malfori - Dorf
Die kleine Ortschaft liegt am Fuße des niedrigen Hügels, auf dem sich der Fürstensitz erhebt. Bis vor wenigen Jahren war das Dorf nur eine Ansammlung von Strohgedeckten Hütten, die sich um eine kleine, hölzerne Kirche sammelten. Allerdings wurde die Kirche mehr geduldet als gepflegt, die meisten Bewohner verehrten und verehren weiterhin andere Götter und besuchen lieber einen heiligen Baum oder einen Steinkreis.
In den letzten Jahren hat der Fürst dem verschlafenen Ort ein Bauprogramm verordnet, das vor allem eins ist: vollkommen überproportioniert. Statt der kleinen Kirche entsteht auf einer gewaltigen Baustelle eine himmelstrebende Kathedrale und am Rand der Ortes sind ein Dutzend großer Häuser mit Steinsockeln und solidem Fachwerk errichtet worden, in denen der Fürst auswärtige Handwerker und andere Fachleute ansiedeln will. Malfori wächst - oder besser, es wird gewachsen.

Thorndorf

Ravensloft - Stadt

Liertal

Lissar

Verlest
Das kleinste und militärisch wohl üblicherweise auch schwächste der Fürstentümer. Verlest liegt zum Großteil in einem steilen und nur schwer zugänglichen Gebirgsmassiv, Ackerland findet sich entweder am Fuße der Berge oder im Kernland des Fürstentums in den Hochtälern. Regiert wird Verlest zur Zeit von Fürst Nikodemus. Die Oberschicht von Verlest rekrutiert sich aus Elfen oder Familien mit dämonisch-elfischem Mischblut, Menschen steigen bestenfalls in den Niederadel auf. Das Fürstentum ist auf seine Weise sicher das kultivierteste in den Reichen, mit einer vielfältigen höfischen Kultur, Akademien für Militär und Künste, einer nach hohen Idealen strebenden Ritterschaft.
 Vor allem im Sommer ist Verlest eine Reise wert. Und wenn man nicht gerade aus Malfori kommt ist man auch gerne willkommen - andernfalls muss man mit einigen Anfeindungen rechnen. Nikodemus, der beim Volk sehr beliebt ist, hasst Victor von Malfori aus ganzem Herzen, eine Einstellung, die sich auf weite Bevölkerungsschichten und quasi alle höfischen Kreise übertragen hat.

Weyersdorf

Khazad-Mirr
Eine der zahlreichen unter dem Felsengebirge gelegenen Zwergenminen. Die zwergische Gemeinschaft dort lebte vor allem vom Handel mit der Oberfläche, da die Mine zwar reiche Erzvorkommen, sowie Schmelzöfen und Schmieden hat, aber kaum eine Möglichkeit, sich autark mit Lebensmitteln zu versorgen. Diese Abhängigkeit vom Handel hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren, in denen in Ragnaron Bürgherkrieg und Hunger einander die Klinke in die Hand gaben, die Lage der Zwerge in Khazad-Mirr aussichtlos geworden sind. Die Mine wurde aufgegeben und verschlossen, schon bald aber von Plünderern erneut geöffnet und durchsucht. Was sie fanden, war allerdings weniger Gold als vielmehr ein namenloser Schrecken...
Jüngste "Untersuchungen" der Mine haben einiges über die Geschichte des Ortes zu Tage gefördert. Offenbar wurde die Mine kurz vor der Machtergreifung Kardoschs von den damaligen Fürsten von Ragnaron übernommen und in einen Truppenstützpunkt umgewandelt, der aber wegen des schnellen Kriegserfolges des neuen Hochlords nicht mehr zum Einsatz kam. In der folgenden Rückeroberung durch die Zwerge unter der Führung des Helden Durin gelang es nicht, die Ragnaroner Truppen auszulöschen, sondern lediglich, sie in den tiefsten Gängen einzuschließen. Für alle Zeit, so hofften die Zwerge, bis ein paar unwissende Plünderer dachten, dass das große Tor dazu da sei, sie draußen - und nicht etwa etwas anderes drinnen zu halten. Mittlerweile ist Khazad-Mirr wieder friedlich, von Zwergen und Zombies verlassen.