Mittwoch, 4. Mai 2011

21. Mai 651 (Hildegard)

Heute war vielleicht ein Tag! Eigentlich hatten wir uns nur etwas erholen wollen, aber schon haben wir uns mal wieder eine Aufgabe angelacht, für die wir direkt wieder aufbrechen und weiterreisen müssen. Beziehungsweise Dvalinn hat sich diese Aufgabe aufgehalst und wir werden ihn natürlich nicht alleine gehen lassen, schließlich geht es nach Ragnaron! Das ganze sollte zwar halb so schlimm werden, weil Dvalinn nur eine verlassene Mine auf Wunsch seines „zukünftigen Schwiegervaters“, dem Schmied Gunnar kontrollieren soll. Es heiße, dass Grabräuber in die Gräber von dessen Ahnen eingebrochen seien und darum versprach Dvalinn sich zu kümmern. Hinreisen werden wir in Begleitung von Gunnars Neffen, die den Weg durch die zwergischen Fernreisetunnel kennen. So komme ich zumindest auch mal dazu, mir diese anzusehen... Nicht uninteressant. Und mit etwas Glück sind diese Grabräuber auch nicht schlimmer als die paar Räuber, die uns hier ja auch immer mal wieder in die Quere kommen. Und immerhin haben wir ja göttliche Hilfe. Und was die gefährliche Umgebung angeht...Narsil ist schon unterwegs und will sich ein wenig für uns umhören.Bevor wir aufbrechen ist er wieder zurück und hat dann hoffentlich ein paar wichtige Informationen für uns. Ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen, dass wir den Armen haben direkt wieder aufbrechen lassen, kaum dass er in der Stadt angekommen war. Irgendwie ist er schon wirklich ein netter Kerl, hat sofort angeboten sich ein wenig für uns umzuhören und ist auch prompt losgezogen.Dabei ist er doch auch wirklich gerade erst in Lur angekommen! Mich hat seine Ankunft hier sehr gefreut, denn die kleine Aufmunterung konnte ich tatsächlich gebrauchen. Denn ich habe etwas unter den Tisch fallen lassen bisher, dass mich noch immer ein wenig wurmt. Und zwar hatte ich schon vor unserer Ankunft beschlossen, dass wenn wir erst wieder in Lur zurück wären, der ganzen Gruppe ein ausgiebiger Waschtag gut täte. Ich wusch also freiwillig alle Klamotten der Jungs, während sie sich in aller Ruhe ein absolut notwendiges Bad genehmigen durften. Und wie dankten sie es mir? Nur Beschwerden und Beschimpfungen musste ich über mich ergehen lassen. Dafür, dass ich ihnen ihre Wäsche gewaschen habe! Dieses undankbare Pack! Alarik beschimpfte mich sogar als Hexe, weil ich ein wenig mit Magie nachhelfen wollte, als er sich weigerte sich nur einmal gründlich zu waschen. Mehr als ihn im Guten zu einem Bad zu bewegen, wollte ich ja gar nicht. Und dass er mich deshalb gleich so angreifen muss? Deshalb war ich ganz dankbar für die freundlichen Worte und die Aufmunterung durch Narsil. Er ist sehr aufmerksam. Eine wirklich schöne Überraschung, dass er ausgerechnet jetzt in Lur angekommen ist! Er war auch kein wenig aufdringlich, es war mehr wie ein erfreuliches Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Und er kann richtig charmant und hilfsbereit sein. Auch wenn es nur ein paar seichte, schöne Worte von ihm waren, meine Laune und mein Tag waren definitiv besser dadurch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen