Sonntag, 29. Mai 2011

22. Mai 651 (Hildegards Tagebuch)

An diesem Morgen begleitete ich den offensichtlich etwas verkaterten Dvalinn in die Schmiede, um etwas mehr über unsere bevorstehende Reise zu erfahren und was uns dort erwarten würde. Hätte nicht gedacht, dass Zwerge doch so wenig vertragen..aber nun gut, darum geht es jetzt nicht. Nachdem mir die Karten verraten haben, dass uns ein ungewisser Ausgang bevorsteht, Tod und Dunkelheit möglicherweise auf uns lauern, wollte ich mir das doch mal alles etwas genauer anhören. Man zeigte uns Karten, ich stellte meine Fragen und ging wieder. Soweit ließ sich nichts wirklich bedrohliches feststellen. Dvalinn wollte aber anscheinend noch ein Pläuschchen mit den Zwergen im Ort halten und ich ließ ihn mit ihnen allein. Als er zurück kam, hatte er offensichtlich die goldene Brosche repariert, die wir bei der Leiche gefunden hatten. Jetzt kann ihre Magie wieder ungehindert fließen, was auch immer sie bewirkt. Ich wünschte ich könnte das feststellen... Aber zumindest kenne ich jemanden, der es bewundernswerterweise kann. Narsil. Als wir ihn das letzte mal trafen, hat er mit Leichtigkeit festgestellt, was ich nicht konnte. Er konnte die genaue Funktion des magischen Ringes bestimmen. Vermutlich habe ich Barden bisher unterschätzt, zumindest diejenigen mit richtiger Ausbildung. Narsil jedenfalls ist höflich, charmant und intelligent. Ich hatte kein Recht ihn zu verurteilen, nur weil er seinen Charme manchmal ein wenig offensiv einsetzt. Zumindest hat er nie eine Grenze überschritten und blieb immer auf einer angenehmen Ebene nonchalant. Ich hoffe er findet etwas hilfreiches heraus und hat sich nicht ganz umso0nst wieder auf den Weg gemacht für uns. Ich werde mich jetzt wieder zu den Jungs setzen und den Abend zusammen mit ihnen ausklinge lassen. Vorausgesetzt Dvalinn ist mal einen Abend bei uns. Ansonsten verbringe ich den Abend wieder mit Alarik.

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