Sonntag, 29. Mai 2011

25. Mai 651 (Dvalinns Tagebuch)

Ort: Ferntunnel nach Khazad Mirr
Ich stehe auf diesem Schlachtfeld wohl in der Mitte. Zwischen Menschen und Zwergen, doch gehöre ich zu keiner Fraktion.
Alarik fällt immer wieder in seine Angst zurück, auch wenn Hildegard alles mögliche dagegen unternimmt. Meine Versuche ihn von der Umgebung abzulenken haben nur wenige Minuten funktioniert. Ich war sehr froh, dass die Menschen die missgünstigen Blicke der Vettern nicht sehen konnten. Zwar galten sie hauptsächlich mir, weil ich mich mit Menschen einlasse, aber zu einem offenen Konflikt zwischen den beiden Parteien wird es wohl eh noch kommen.
Und in diesem Konflikt würde ich mich auf die Seite der Menschen stellen. Was bin ich auch für ein Zwerg!? Ich habe mit den Vettern nichts gemeinsam. Ich lebe mehr über als unter der Erde, ich reise von Ort zu Ort, singe öfter die Lieder der Menschen als die Lieder meines Volkes...
Gunnar hat mir Sveas Hand wohl kaum geboten, weil er mich in seiner Familie haben möchte. Nein. Er hat sie mir geboten, damit ich seine Heimat von Menschen befreie uns säubere. Warum sollte er mir sonst die Hand seiner Tochter versprechen? Ich habe nichts und was bin ich schon? Ein Krieger? Ich diene doch in keiner Armee. Nichts weiter als ein Söldner...

3 Kommentare:

  1. Ooooh, stimmt, der arme Dvalinn hat ja nichtmal einen anständigen Dienstherren oder eine Legitimation für sein Kriegerdasein. Ronin - clanloser, ausgestoßener Zwerg.

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Realität. Jetzt hat sie auch Dvalinn so langsam eingeholt. Der Arme.
    Trotzdem gut zu wissen, dass er notfalls zu uns halten würde ;P

    AntwortenLöschen
  3. Die Realität ist böse ._.
    Natürlich, sollte Zwerg statt zu seinen besten Freunden eher zu diesen unfreundlichen Vettern halten?

    AntwortenLöschen