Montag, 30. Mai 2011
25. Mai 651 (Hildegard)
Nun sind wir schon einen Tag lang unterwegs und diese Reise zerrt jetzt schon an unseren Nerven.
Am letzten Abend erreichten wir den ersten Ferntunnel und Alarik brach in heftige Panik aus, bei der Vorstellung von nun an unterirdisch weiterreisen zu müssen. Ich habe diese Reaktion nicht erwartet, konnte ihn aber glücklicherweise etwas beruhigen. Er fühlt sich noch immer schrecklich unwohl und ich wünschte, ich könnte ihm die Sache weiter erleichtern. Doch auch mit Magie vermag ich nicht ihn die ganze Reise über von seinen Ängsten zu befreien.Wenigstens versteht er nicht, was die Zwerge über ihn reden. Es reicht, dass er ihre Geringschätzung spürt, so wie ich es auch tue.
Auch ich halte unseren Trupp regelmäßig auf, da ich selbstverständlich nicht von meinen morgendlichen Gebeten absehen will. Es tut mir leid, wenn unsere Begleiter keine enge Verbindung zu einer Gottheit verspüren und auch kein Verständnis für den Glauben eines anderen haben. Aber ich brauche mein morgendliches Gespräch mit Sehanine und meine Freunde werden noch dankbar sein für göttlichen Beistand. Denn ich befürchte fast den werden wir brauchen, wenn es so weitergeht.
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