Ort: Goldener Hahn in Lur
Mein Kampfausbilder meinte immer, dass man den Unterschied zwischen heldenhaften und dummen Taten am Erfolg misst. Ich fürchte, dich werde bald eine ziemlich dumme Tat begehen. Eine ganze Mine voll von Grabräubern und möglicherweise schlimmerem und ich darf sie säubern...
Der gestrige Tag fing damit an, dass Hildegard Alarik und mich zum baden gezwungen hat. Nun, weniger mich als Alarik, den wollte sie mit Zaubersprüchen und Hexerei in den Zuber zwingen. Sowas hätte ich ihr eigentlich nicht zugetraut. Wird sie uns ihren Willen auch aufzwingen wenn es um wichtige Dinge geht!? Alarik war richtig sauer und ich verstehe ihn da absolut. Sie meinte es zwar nur gut, aber wie sie das getan hat...
Nachdem ich meine gewaschenen Klamotten wieder hatte bin ich dann in die Schmiede gegangen und wurde den Vettern vorgestellt. Die Stimmung war sehr drückend und Gunnar erzählte mir von den Vorgängen in Khazad Mirr, deren Kunde die Vettern Turin, Larni und Agdorn gebracht haben. Man hat Gunnar angesehen, dass er am liebsten aufgesprungen wäre um die räuberischen Menschen wieder zu verjagen, also hab ich ihm meine Hilfe angeboten und er hat angenommen. Alles würde er mir geben, wenn ich das schaffe. Das waren seine Worte. Ob er gesehen hat, dass ich Svea angesehen hab, oder ob ihm mein Interesse zu ihr bei anderer Gelegenheit aufgefallen ist, ich weiß es nicht, aber er bot mir auch an, mich in seine Familie aufzunehmen. Also mir seine Tochter zur Frau zu geben. Diesen zusätzlichen Anreiz hätte ich gar nicht gebraucht, aber so würde sich mein größter Wunsch erfüllen. Benommen durch das Versprechen von Ruhm, Ehre, Gerechtigkeit und einer wunderschönen Ehefrau bekräftigte ich noch einmal, wie gerne ich diesen Kampf auf mich nehmen würde.
Erst als ich auf dem Marktplatz stand, wurde mir klar, dass ich eben mein Todesurteil unterschrieben habe. Also führte mich mein Weg in den goldenen Hahn... Ich erinnere mich noch, dass Narsil plötzlich auftauchte, aber genauso schnell war er auch wieder fort.
Und Hildegard legte ihre Karten um in unser Schicksal zu sehen: Sie berichtete von Dunkelheit und Tod und dass der Ausgang unserer Reise ungewiss ist. Ja, unserer Reise. Sowohl Alarik als auch Hildegard zögerten nicht mich zu begleiten. Sie werden mir zwar sicher eine große Hilfe sein, aber darf ich sie wirklich der Gefahr aussetzen!? Sie werden sich aber wohl kaum noch umstimmen lassen.
Und das ist auch so ziemlich alles, an das ich mich erinnere.
Der nächste Morgen war furchtbar! Zum Glück hatte einer der Händler ein Pülverchen, dass wenigstens etwas gegen die Kopfschmerzen half.
Wenig später machte ich mich wieder auf den Weg in die Schmiede mit Hildegard. Wenn sie mit nach Khazad Mirr kommt, soll sie auch ruhig mit in die Schmiede kommen. Zwei Köpfe denken besser als einer.
Durin begrüßte uns in der Schmiede und nahm auch meine Rüstung an, die dringend ein paar Ausbesserungen nötig hat, bevor wir nach oben gingen.
Gunnar dankte mir noch einmal für meinen Einsatz und überreichte mir die Karte von Khazad Mirr, um die ich ihn gestern bat. Nachdem alle Fragen geklärt waren, ging Hildegard dann auch wieder.
Gunnar war so freundlich mir seine Schmiede zur Verfügung zu stellen damit ich die Brosche, die ich bei der Pferdeleiche gefunden habe, wieder gerade biegen zu können. Hildegard stellte nämlich nicht nur fest, dass sie Magie enthält, sondern auch dass die kleinen verbogenenen Goldstrahlen diese Magie behindern. Was ich natürlich leicht ändern kann, schließlich trage ich mein Goldschmiedezubehör nicht umsonst mit mir herum! Während ich arbeitete brachte mir Svea etwas zu essen vorbei. Sie wird immer so süß rot, wenn sie mit mir spricht. Je öfter ich sie sehe, desto sicherer bin ich mir, dass sie die Frau ist mit der ich den steinernen Bund schließen möchte. Ich habe sie um ein Treffen in der Nacht vor der Abreise gebeten. Sie zögerte erst, doch willigte schließlich ein.
Ob ich von der Reise nach Khazad Mirr zurückkehre oder nicht - ich will, dass Svea meine Frau wird!
Wie der letzte Wunsch klappen soll, wenn er nicht zurückkehrt, frage ich mich doch gerade ein bisschen. Ghul-Zwergen-Hochzeit?
AntwortenLöschenIst doch schön, dass wenigstens einer von uns ganz genau weiß, was er will!
AntwortenLöschenUnd das Herausfinden hat Narsil übernommen, nicht Hildegard. Ich bin mir sicher, dass sie das erwähnt hat. Aber möglicherweise ist das für Dvalinn gar nicht so relevant.
Ghoul-Zwerge Hochzeit.... mh. Das wär so cool!
AntwortenLöschenIch war mir eigentlich ziemlich sicher, dass Hildegard das rausgefunden hat. Den Ring hat Elaril untersucht, aber die Brosche?
Elaril? Da hast du dich wohl vertan.
AntwortenLöschenAber du hast Recht, das mit der Brosche war Hildegard. Narsil hat sich nur um den Ring gekümmert.